Dead day dog

Beschreibung:

Als Konsequenz seines Experiments ist Ulrich von Oben deutlich besorgt über die Verbreitung von Gehirnwellentechnologien sowie über das Verschwinden von S, einem ausschließlich für Laborzwecke geschaffenen Reinigungsandroiden. Im öffentlichen Raum ausgesetzt verwandelt S das menschliche Trauma in visuelle Poesie und Zeichnungen. Im Verlauf des Interviews rekonstruieren gebrochene Choreografien, gesprochenes Wort und digitale Landschaften eine fiktionalisierte Performance, in der leere Räume wie Narben in imaginären Landschaften erscheinen.

Was ist Dead Day Dog? 

Dieser zweite Teil von DEAD DAY DOG ist ein Performanceprojekt rund um den Begriff des Traumas und den Knoten als Metapher für Trauma. Die frühere Publikation unter demselben Namen legte den Grundstein für das Residenzprogramm im Südufer (Februar 2019), in dem Mieke Weckesser und Agnes Schneidewind mit Künstlern aus verschiedenen Bereichen (Bildende Kunst, Tanz, Film & Theater) zusammenarbeiteten, um ihre Traumaforschung in einem transdisziplinären Setting fortzusetzen.


Die Residenz und die Performance:
Die Residenz am Südufer endete mit einer Installations-Performance, die am 9. März 2019 gezeigt wurde. Während dieser Veranstaltung wurde die Publikation Teil von Science-Fiction, in dem die Journalistin Monica Muhn von Radio Levant mit Ulrich von Oben (dem so genannten Regisseur von Dead Day Dog) spricht und seine jüngste Zusammenarbeit mit Skynet-Kooperationen hinterfragt.

 

Credits:

Dieses Projekt wurde initiiert von Mieke Weckesser und Agnes Schneidewind. Künstlerische Leitung: Mieke Weckesser 

Choreografie: Andrea Lagos 

DarstellerInnen: Irene Carreño, Rebecca Narum, Rense Hettinga, Kilian Schweidler, Ewelina Kotwa 

Bildende Künstlerin: Agnes Schneidewind 

Multimedia: Claudia Carolin Münch 

Technische Unterstützung: Hannes Kieselbach
Eine Koproduktion mit dem E-Werk Freiburg.

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