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Wie viel Abstand kann ein darstellender Künstler zwischen seinem „Ich“ und seiner Inszenierung eines anderen nehmen?

Ein Tanzsolo über Ehrlichkeit, über das Dilemma zwischen Sein und Tun.

Eine Annäherung an die Intimität einer Künstlerin, die es dem Publikum erlaubt, diese Dualität und die sich ergebenden Frustrationen gegenüber ihrem eigenen Ego zu beobachten.

Diese Arbeit wurde als eine Art Landkarte von Elementen komponiert. Sie konjugiert ein Bewegungsvokabular, das mit einem Wortspiel synchronisiert ist, welches aus dem Lautsprecher ertönt, sowie spezifische Klänge, bei denen die Künstlerin sich selbst dazu zwingt, die stets gleichen Aktionen auszuführen. 

Da für jede Aufführung eine andere Tonmischung erstellt wurde, in der die Elemente zufällig platziert wurden, ergab sich immer eine andere Choreographie. Die Dramaturgie des Werkes basierte auf den Begriffen der Leere und der Sättigung.

Credits

Choreografin  und Tänzerin: Irene Carreño Monsalve

Stimmen: Daniela Meinig and Valentin Steckel

Sound Mix: Nicolás Morantes  

Wann: 10.März, 2017  

Wo: Südufer Freiburg

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